Cuvées

Finden verschiedene Weine zusammen, entsteht mit Cuvées eine Komposition für den Gaumen. Mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung lassen die Winzer hier ganz eigene Rebensäfte entstehen. Die Verkostung von Cuvées ist immer ein Erlebnis.

Beim Cuvée (w/r) besteht die Aufgabe darin, Weine zu finden, die zusammen harmonieren und geschmacklich in Balance kommen. Cuvées stehen den reinsortigen Weinen gegenüber und versprechen Ihnen so manche Überraschung im Glas. Eine perfekte Cuvée ist keine Mischung aus verschiedenen Weinen, sondern eine ausgereifte Geschmackskomposition.

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Lernen Sie unsere anderen Weine kennen

Unsere Weinberge

Unsere Weinberge rund um Hammelburg bieten die perfekte Grundlage für charaktervolle Weine, die mit Leidenschaft und Sorgfalt bewirtschaftet werden.

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Wissenswertes

Cuvées – hier kommen Weine zusammen

Was macht gute Cuvées aus?

Mit der Herstellung von Cuvées wird erst begonnen, wenn die einzelnen Weine gut ausgereift sind. Der Kellermeister probiert sich durch die verschiedenen Weine und feilt am Erfolgsrezept. Erst wenn sich Frucht und Säure in Balance befinden und sich das optimale Aroma entfaltet, sind die beste Kombination und der perfekte Cuvée geboren.

Bis zu 13 Rebsorten dürfen in einem Châteauneuf-du-Pape enthalten sein. Auch bei Chianti oder Rioja handelt es sich meist um Cuvées.

Cuvées – hier findet zusammen, was zusammen gehört

Der Mix unterschiedlicher Rebsorten verspricht außergewöhnliche Geschmackserlebnisse. Die Winzer sind dabei vor die Herausforderung gestellt, die passende Balance zwischen den ausgewählten Rebsorten zu finden.

Die Bezeichnung Cuvée stammt aus dem Französischen. „Cuve“ steht für den Weinbehälter und definiert eine bestimmte Menge an Wein im Gefäß. In Frankreich wird jeder in einem Weingut abgefüllte Wein als Cuvée bezeichnet, unabhängig davon, ob er verschnitten wurde oder nicht. Weine, wie wir sie in Deutschland als Cuvées kennen und beschreiben, nennen die Franzosen Assemblage. 

Gemischt werden nur Weine, welche die gleiche Qualitätsstufe besitzen. Tafel- und Qualitätsweine zu mischen ist nicht erlaubt. Auch Qualitätsweine, die aus unterschiedlichen Anbaugebieten stammen, dürfen nicht in einem Cuvée zusammenfinden.

Wenn alle Rebsorten geschmacklich ausgreift sind, werden sie miteinander vereinigt. Die Winzer stellen dabei einige Varianten des Grundweins her und experimentieren, bis das ideale Mischungsverhältnis gefunden ist. In Deutschland ist eine Bezeichnungswahrheit von 85 Prozent vorgeschrieben. Es dürfen folglich bis zu 15 Prozent Fremdweine enthalten sein. Davon ausgenommen sind Weine mit einer geschützten Herkunftsbezeichnung.

Typische Cuvée-Klassiker im Glas

Die Weine aus dem Bordeaux haben sich als wahre Rebsorten-Cuvées entpuppt. Bordeaux-Cuvées bestehen aus drei bis fünf Rebsorten. Dabei sind Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon am häufigsten enthalten.

Auch die meisten Schaumweine sind eigentlich Cuvées. In einem klassischen Brut-Champagner finden der weiße Chardonnay und die roten Rebsorten Pinot Noir und Pinot Meunier Verwendung. Schauen Sie genau aufs Etikett. Ist Sekt oder Spumante dort nicht als sortenrein deklariert, handelt es sich um Mischungen aus mehreren Rebsorten und damit um Cuvées.   

Turmsecco, 2gether White & red als Cuvée von Ruppert 

Mit unserem Turmsecco, unserem 2gether White und 2gether Red haben wir einen Ausflug in die Welt der Cuvées unternommen. Ihnen wird der typische Traubengeruch auffallen. Beim Turmsecco erwartet Sie durch die zugesetzte Kohlensäure ist ein prickelndes und erfrischendes Sommergetränk. Unser Turmsecco ist zudem eine gute Basis für Hugo, Aperol Sprizz und Lilet. Unsere Cuvées können die leichte Sommerküche begleiten oder einfach in netter Runde getrunken werden.

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Fragen und Antworten rund um Cuvées

Was sind Cuvées?

Der Begriff Cuvée stammt aus dem Französischen. In der Regel werden damit Weine bezeichnet, die aus mehr als einer Rebsorte bestehen. In Deutschland ist hierfür auch die Bezeichnung Verschnitt geläufig. Das Ziel besteht darin, die Eigenschaften verschiedener Rebsorten zu nutzen und harmonisch miteinander zu verbinden. Berücksichtigt werden dabei unter anderem der Alkohol- und Säuregehalt, die Farbe oder die Aromenvielfalt.

Gibt es für Cuvées weitere Bezeichnungen?

In Großbritannien werden Cuvées meist als Blend bezeichnet. In Kalifornien sprechen die Winzer von einem Meritage. Spanische Weinbauern verwenden die Bezeichnung Conjunto de VariasCosechas (CVC), sofern es sich um Weine handelt, die aus unterschiedlichen Jahrgängen verschnitten wurden.

Wie werden Cuvées hergestellt?

Cuvées entstehen durch den Verschnitt verschiedener Rebsorten, die aus unterschiedlichen Lagen und Jahrgängen stammen und komplexe und harmonische Weine ergeben. Die Herstellung kann auf zwei Wegen erfolgen. Am häufigsten werden die fertigen Grundweine vor ihrer Abfüllung miteinander vermischt. Ebenso können Cuvées durch das gemeinsame Vergären der Trauben entstehen.

Sind Cuvées von guter Qualität?

Ein Cuvée darf nicht als gepanschter Wein von geringer Qualität missverstanden werden. Das Gegenteil ist der Fall, denn durch den Verschnitt lassen sich außergewöhnliche Geschmackserlebnisse schaffen und es entstehen Weine von hoher Qualität. So sind zum Beispiel alle Bordeaux-Weine Cuvées.

Wozu kann ein Cuvée getrunken werden?

Zunächst muss gesagt werden, dass es Rotweine, Weißweine und Schaumweine als Cuvées gibt. Weißwein-Cuvées passen zu leichten Gerichten, wie Geflügel oder Fisch. Rotwein-Cuvées können zu Wildgerichten, kräftigem Käse oder anderen gehaltvollen Speisen gereicht werden. Schaumwein-Cuvées eignen sich zum Anstoßen bei Festen und besonderen Anlässen.