Optima

Optima-Weine sind „die Besten“. Dies liegt nicht nur im Namensursprung begründet, sondern misst sich an der hervorragenden Qualität des Rebensaftes. Mit seinem duftigen Bouquet lässt der Optima an den Riesling denken.

Die weiße Rebsorte haben wir einer Neuzüchtung zu verdanken. Peter Morio kreuzte dafür 1930 die Sorten Silvaner x Riesling x Müller-Thurgau. Im Jahre 1971 erhielt Optima den Sortenschutz. Die Rebsorte Bacchus besitzt übrigens dieselben Eltern wie der Optima.

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Wissenswertes

Optima – typisch deutsch

Optima – wie alles begann

Wie der Name schon vermuten lässt, gehört Optima zu den qualitativ hochwertigsten Weißweinsorten. Es handelt sich um eine Neuzüchtung. Hierfür wurden Silvaner und Riesling und Müller-Thurgau gekreuzt. Übrigens besitzt auch der Bacchus dieselben Eltern. Die Geburtsstunde von Optima schlug auf der früheren Außenstelle der Staatlichen Lehr- und Forschungsanstalt Geilweilerhof. Heute ist die Einrichtung als Bundesforschungsanstalt für Rebenzüchtung bekannt.

Als Peter Morio und Professor Doktor B. Husfeld die Reben kreuzten, schrieb man das Jahr 1930. Ab 1970 wurde Optima als Qualitätssorte gezielt kultiviert. Dies geschieht unter der offiziellen Zuchtnummer „Geilweilerhof (Gf) 33-13-113“. 

Optima – keine einfache Traube

Die Optima-Rebe bildet stark weißwollige Triebspitzen aus. Die kleinen drei- bis fünflappigen Blätter erscheinen blasig und sind an ihrer Unterseite wollig behaart. An den Blatträndern erscheinen spitzbogige Zähne. Die mittelgroßen Trauben wachsen dicht, besitzen eine dicke, grüngelbe Schale.

Optima-Trauben reifen sehr früh im Jahr. Während die Reben dem falschen Mehltau trotzen, können sie mit Frost und niedrigen Temperaturen weniger gut umgehen. Sie zeigt sich auch anfällig für Botrytis. 

In Deutschland wird Optima auf einer Fläche von 24 Hektar kultiviert. Die Bestände gehen stark zurück. Kleinere Anbaugebiete befinden sich auch in Kanada, Österreich und England. Insgesamt wirft Optima eher geringe Erträge ab.

Trotz ihres Potenzials für Weine von bester Qualität wird die Rebsorte nur zu einem sehr geringen Anteil kultiviert.  Probieren Sie daher einen Wein, der sich von der Masse unterscheidet und ein Stück weit als Rarität gilt. 

Darauf einen Optima

Ein Optima kommt meist zu besonderen Gelegenheiten ins Glas und wird als Aperitif oder zum Abschluss des Essens als Dessertwein und Begleiter von Obstkuchen oder Fruchtsalaten getrunken. Ein trockener Optima passt gut zu gegrilltem Geflügel oder einer Käseplatte.  Mit seinem duftigen Bouquet erinnert der Optima an einen reifen Riesling. Mit Edelfäule kann die Rebe hochwertige Dessertweine hervorbringen.   

Optima von Ruppert – Erleben Sie das Besondere

Die Optima-Rebe bringt säurearme, gelbgrüne Weine hervor. Unverkennbar ist das an Riesling erinnernde Aroma. Besonders stolz sind wir bei Ruppert auf unseren edelsüßen Optima. Diese Rosinen-Trockenbeeren-Auslese ist ein typischer Dessertwein. Der hohe Restzuckergehalt macht den Wein auch als Alternative zum Eiswein interessant. Gönnen Sie sich dieses Geschmackserlebnis als Begleiter von Gebäck, Eis oder Süßspeisen und erleben Sie, wie sich das intensive Aroma von Trockenfrüchten durchsetzt. 

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Fragen und Antworten rund um Optima

Was ist über die Geschichte des Optima bekannt?

Der Optima ist eine Neuzüchtung. Peter Morio und Prof. Dr. B. Husfeld aus Siebeldingen kreuzten Silvaner und Riesling und Müller-Thurgau miteinander, um Optima zu erhalten. Entstanden ist eine qualitativ hochwertige Weißweinsorte, die aber nur geringe Erträge liefert. Die Bezeichnung Optima stammt aus dem Lateinischen und steht für „die Beste“, was auf die hohe Qualität der Weine schließen lässt.

Was sind die Eigenschaften der Optima-Trauben?

Die Rebstöcke sollten auf tiefgründigen Böden angepflanzt werden. Beachtet werden muss, dass die Trauben eine geringe Frosthärte besitzen und ihnen selbst im Mai auftretende Nachtfröste gefährlich werden können. Die Reben wachsen mittelstark und erscheinen buschig. Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sich Geiztriebe bilden. Durch die frühe Reife der Trauben besteht die Gefahr von Essigstich. Pro Hektar lassen sich nur 40 bis 60 Hektoliter Ertrag erzielen.

Wo wird Optima angebaut?

Die Hauptanbaugebiete für Optima sind Rheinhessen und das Mosel-Saar-Ruwer-Gebiet. In kleineren Mengen wird Optima auch in Kanada, Südafrika, Österreich, Ungarn oder der Schweiz kultiviert.

Wie schmecken Optima-Weine?

Optima-Weine sind aromatisch und werden trocken und halbtrocken bis süß ausgebaut. Die Fruchtsäure zeigt Präsenz und daher schmecken die Weine frisch und lebendig. Im Abgang kann man die Frucht schmecken.

Wozu passt ein Optima?

Aufgrund der feinen Säure und der fruchtigen Nuancen kann der Optima Gerichte der asiatischen Küche sehr gut begleiten. Die leichte Schärfe der Speisen wird durch den Wein optimal ausbalanciert. Auch zu Käseplatten ist Optima ein guter Begleiter. Zum Nachtisch kann der Wein Fruchtsalate oder Obstkuchen begleiten. Gut gekühlt kann Optima auch als Aperitif gereicht werden.