Unsere Weinberge
Unsere Weinberge rund um Hammelburg bieten die perfekte Grundlage für charaktervolle Weine, die mit Leidenschaft und Sorgfalt bewirtschaftet werden.
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Der Weiße Burgunder erlebt in Deutschland einen wahren Siegeszug. Wenig Säure, ein eher geringer Alkoholgehalt und eine vornehme Zurückhaltung im Geschmack öffnen dem Weißen Burgunder die Türen zu einem leichten und unkomplizierten Weingenuss zu vielen Gelegenheiten.
Mit einem weißen Burgunder können Sie keinen Fehler machen. Dieser Weißwein hält sich eher zurück und zeigt sich mit seinen fein strukturierten Aromen als flexibler Begleitwein zu den verschiedensten Gerichten.
Unsere Weinberge rund um Hammelburg bieten die perfekte Grundlage für charaktervolle Weine, die mit Leidenschaft und Sorgfalt bewirtschaftet werden.
Wissenswertes
Die Ursprünge des Weißen Burgunder liegen in Frankreich. Dies hat der Wein mit vielen anderen Rebsorten gemein. Ursprünglich wurde angenommen, Weißer Burgunder stammt vom Chardonnay ab. Allein in Frankreich erfolgte schon im 19. Jahrhundert die Klassifikation als eigenständige Rebsorte. In anderen Ländern klärte sich das Missverständnis erst durch DANN-Analysen auf. So wurde in Österreich 1999 nachgewiesen, dass es sich um eine eigenständige Rebsorte handelt.
Sind die Voraussetzungen gegeben, ist der Weiße Burgunder ertragreich und von bester Qualität. Fruchtige Aromen überwiegen. Das Säurespiel verrät Harmonie. Ein spezifisches Bouquet ist nicht erkennbar. Abhängig vom Reifegrad kann sich ein weißer Burgunder im Glas grünlich-gelb oder goldgelb präsentieren. Hat der Weiße Burgunder eine längere Reifezeit erfahren, kommen Nuancen von Nüssen oder Brot hervor. Weißer Burgunder in hervorragender Qualität muss mehrere Jahre reifen.
Mit Weißem Burgunder können Sie nicht viel falsch machen. Der Wein harmoniert mit einer Vielzahl an Gerichten und rundet Speisen perfekt ab. Das Geheimnis dabei ist, dass sich der Weiße Burgunder zurücknehmen kann und das Aroma der Gerichte unterstützt, ohne zu dominant zu erscheinen. Fischesser können ein Glas Weißburgunder zu Zander, Forelle oder Meeresfrüchten genießen. Geflügel oder Kalbsschnitzel haben nur auf diesen Wein gewartet. Auch Spargel, Risotto oder leichte Gemüsegerichte vertragen sich gut mit dem Weißen Burgunder. Zu einer Käseplatte kann der Wein ebenso gereicht werden, wie zu einem leichten Salat mit einem frischen Joghurt-Dressing.
Die Anbaufläche von Weißem Burgunder hat sich in Deutschland in den letzten 30 Jahren mehr als verdreifacht. Damit ist bewiesen, dass die Weinsorte rundum zu begeistern weiß. In Baden, dem drittgrößten Weinanbaugebiet Deutschlands, wird Weißburgunder auf etwa 1.600 Hektar Rebfläche angebaut.
Besonders wohl fühlen sich die Trauben in warmen Klimazonen. Im Zuge des fortschreitenden Klimawandels werden Weißburgunder-Reben häufig dort kultiviert, wo es für den Anbau von Riesling bereits zu warm ist. Im südlichen Baden werden hervorragende Weißburgunder-Weine hervorgebracht. Auch in Osteuropa konnte sich die Rebe bereits etablieren. Kleinere Anbauflächen befinden sich auch in den USA.
Genetisch sind Weißburgunder und Grauburgunder sich nicht unähnlich, denn es handelt sich bei beiden um eine Mutation aus der roten Rebsorte Pinot Noir. Die Unterschiede zwischen Weiß- und Grauburgunder schmecken Sie auf der Zunge. Der Weißburgunder besitzt häufig einen höheren Alkoholanteil. Grauburgunder sind säurereiche Weine mit kräftigem Körper. Nicht unähnlich sind sich beide Weine im Geschmack. Es überwiegen Noten von Pfirsich und Zitrusfrüchten. Beide Weine können ihre Herkunft sehr gut wiedergeben und offenbaren viel Mineralik.
Die Trauben für unseren Weißen Burgunder sind am Höllricher Boxberg auf Muschelkalk herangereift. Der teilweise Ausbau im Holzfass lässt sich durch Aromen von Vanille erahnen. Unser weißer Burgunder ist ähnlich fruchtig im Geruch wie der Silvaner. Sie erhalten einen säurearmen Wein mit weichem Abgang. Servieren Sie den Weißen Burgunder zu einer leichten und frischen Sommerküche.
Es handelt sich um eine weiße Rebsorte, die sehr alt ist. Die Trauben wurden nachweislich bereits im 14. Jahrhundert kultiviert und gehören der Burgunderfamilie an. Abhängig von der Herkunft wird Weißer Burgunder auch als Pinot Bianco, Pinot Blanc oder Klevner bezeichnet. Entstanden sind die Trauben aus einer Mutation des Grauburgunders.
Weißer Burgunder wird in ganz Europa angebaut. Lange Zeit kam es immer wieder zu Verwechslungen mit dem ihm ähnlichen Chardonnay. Beide Rebstöcke wurden häufig auch zusammen angepflanzt. In Deutschland wird Weißer Burgunder auf einer Rebfläche von etwa 4.800 Hektar angebaut. Das Hauptanbaugebiet liegt in Rheinland-Pfalz. Auch Winzer an der Ahr, im Rheingau oder am Mittelrhein kultivieren die Reben.
Weißer Burgunder ist eine recht anspruchsvolle Rebsorte. Die Trauben besitzen eine dünne Schale und sind daher besonders empfindlich. Südhanglagen sind vorteilhaft für die besonders sensibel auf Klimaschwankungen reagierenden Rebstöcke. Der Boden sollte warm, fruchtbar und kalkhaltig sein. Bei optimalen Bedingungen können die Erträge attraktiv ausfallen.
Weißer Burgunder präsentiert sich als körperreicher Wein. Die Säure hält sich zurück, besonders wenn die Reben an einem warmen Standort wachsen und spät gelesen werden. Abhängig vom Ausbau zeigt sich das Aroma von gerösteten Haselnüssen oder frisch aufgebrochenem Teig mehr oder weniger intensiv. Charakteristisch für Weißen Burgunder sind auch die dezenten Fruchtaromen von Apfel, Ananas, Birne oder Zitrusfrüchten.
Die ideale Trinktemperatur bewegt sich zwischen acht und zehn Grad Celsius. Leichtere Weine schmecken mit etwa zehn Grad Celsius am besten. Ist der Weißburgunder besonders körperreich und im Holzfass ausgebaut, wird er etwas wärmer serviert.