Riesling

Besser geht nicht. Der Riesling repräsentiert wie keine andere Traube die deutsche Weinkultur. Von zitronig frisch bis vollmundig fruchtig durchläuft der Wein einen charaktervollen Reifeprozess. Die Herstellung erfolgt in allen Geschmacksrichtungen.

Ein klassischer Riesling besticht durch seine lebendige Säure und ein unvergleichliches Apfel-Aroma. Bei jungen Weinen dominieren Zitrusfrüchte. Reift der Riesling, entwickelt sich ein fruchtiges Bouquet von Pfirsich und Aprikose. Geben Sie dem Riesling Zeit und trinken den Wein frühestens ein Jahr nach der Ernte der Trauben.

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Lernen Sie unsere anderen Weine kennen

Unsere Weinberge

Unsere Weinberge rund um Hammelburg bieten die perfekte Grundlage für charaktervolle Weine, die mit Leidenschaft und Sorgfalt bewirtschaftet werden.

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Wissenswertes

Riesling – König der weißen Rebsorten

Riesling – Rebe mit unbekannter Herkunft 

Über die Herkunft der Rebsorte herrscht weitgehend Unklarheit. Vermutungen deuten auf die natürliche Kreuzung zwischen der Rebsorte Heunisch und anderen Urreben hin. Erstmals ist die Riesling-Rebe im Rheingau aufgetaucht. Noch heute werden dort Weine von Weltruf erzeugt.

Riesling – Abbild der Region

Der Riesling macht kein Geheimnis aus seinem Anbaugebiet und kann, wie kein zweiter Wein, sein Terroir im Geschmack widerspiegeln. Die goldgelben Trauben können Weine aller Geschmacksrichtungen und Qualitätsstufen ergeben. Der Ausbau im Holzfass gibt dem Wein die notwendige Struktur.

Riesling ist immer wieder ein Geschmackserlebnis. So lässt der bei Ruppert angebotene Wein schon am Geruch erkennen, dass die Trauben auf Muschelkalk angebaut wurden. Sie erhalten einen säurereichen Wein, der mit Aromen von Pfirsich und Aprikose nicht geizt und sich auch als Begleiter einer deftigen Küche eignet.

Riesling – in Deutschland Zuhause

Der Riesling ist der wohl bekannteste deutsche Wein. Schon im 15. Jahrhundert wurden die Trauben nachweislich angebaut. Dies bezeugen verschiedene Dokumente. Wie zum Beispiel eine Urkunde aus dem Jahre 1435, worin die Pflanzung von „Rießlingen“ vom Rheingauer Grafen Johann IV. von Katzenelnbogen dokumentiert wurde. Seither hat sich der Riesling zu einem Aushängeschild des deutschen Weinbaus etabliert und ist in beinahe jedem Weinbaugebiet vertreten.

Abstammung und Namensgebung sind nicht einheitlich geklärt. Es wird angenommen, dass die Reben durch eine natürliche Kreuzung von Traminer mit einer Wildrebe im Weinberg entstanden sind. Auch für den Namen sind verschiedene Ableitungen denkbar. So könnte sich „rieseln“ auf Blüten beziehen, „reissen“ auf den hohen Säuregehalt anspielen oder „Rusling“ auf dunkles Holz hindeuten.

Wichtige Anbaugebiete von Riesling

Deutschland ist weltweit führend im Anbau von Riesling. Beinahe die Hälfte der Rebflächen befinden sich in der Pfalz, an der Mosel oder im Rheingau. Auch in Rheinhessen sind die klimatischen Bedingungen ideal. Riesling-Trauben wachsen bevorzugt in kühleren Klimazonen und auf schieferhaltigen Böden, welche die Säure und Mineralik der Weine unterstreichen.

In Deutschland sind 23.700 Hektar mit Riesling-Reben bestückt. Weltweit wird Riesling auf etwa 52.500 Hektar angebaut. In den USA werden zirka 20 Prozent des weltweiten Riesling-Anbaus abgedeckt. Frankreich, Australien und Österreich sind ebenfalls führende Anbaugebiete. In Neuseeland und Kanada liegt die Anbaufläche bei etwa 1.500 Hektar. In Deutschland hat der Riesling Tradition und die Anbauflächen sind weitläufig und fest etabliert. In den letzten Jahren haben besonders Rieslinge aus den USA und Australien von sich reden gemacht und der Anbau hat deutlich an Bedeutung gewonnen.

Riesling aus Franken – klein, aber fein

Der weiße Riesling gehört zu den beliebtesten Weinsorten auf der Welt. Auch in Deutschland wird dieser Rebensaft am häufigsten ausgeschenkt und getrunken. Bei der Weinproduktion in Franken spielt Riesling keine Hauptrolle. Die Reben nehmen nur etwa vier Prozent der Gesamtfläche ein.

Wir bei Ruppert lassen es uns nicht nehmen, Riesling für Sie in die Flasche zu bringen. Probieren Sie einen Wein von fester Struktur und mit kräftigen Fruchtaromen. Der Riesling lässt sich Zeit beim Reifen. Er benötigt dazu ein spezielles Klima. Unsere Trauben reifen in Steillagen. Der Boden kann die Wärme des Tages so gut speichern und nachts langsam an den Rebstock abgeben.

Probieren Sie einen Wein mit langer Tradition und hohen Ansprüchen. Ein fruchtiger Riesling kann zu leichten Speisen gereicht werden. Unser Riesling ist mineralisch und bringt kaum Restzucker mit. Spüren Sie die Aromen auf der Zunge und gönnen Sie sich den „König der weißen Rebsorten“ zu vielen Gelegenheiten. 

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Fragen und Antworten rund um Riesling

Seit wann wird Riesling angebaut?

Die Riesling-Traube ist sehr alt. Aus Urkunden geht hervor, dass Riesling nachweislich bereits 1435 im Rheingau angebaut wurde. In der Wachau finden sich Hinweise auf eine Kultivierung ab dem 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert sollen die ersten Rebstöcke im Elsass gewachsen sein. Seine Blütezeit erlebte der Riesling im 18. Jahrhundert, als der Anbau nicht mehr in gemischten Sätzen erfolgte, sondern reine Riesling-Weinberge entstanden. 

Warum ist die Riesling-Traube so beliebt?

Der Riesling überwiegt in deutschen Weinbergen. Dies verdanken die Trauben ihrer hervorragenden Frosthärte. Die Weinstöcke verfügen über besonders hartes Holz, welches der Kälte trotzt. Da die Riesling-Trauben spät austreiben, sind sie vor starken Frösten geschützt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Trauben an fast alle Böden anpassen können.

Wie schmecken Riesling-Weine?

Der Riesling schmeckt fruchtig und bringt viel Säure mit. Aus jungen Weinen lassen sich Chassis, Apfel oder Grapefruit herausschmecken. Der Geschmack älterer Weine erinnert oft an Honig, Marzipan oder Bratäpfel. Kennzeichnend ist eine dezent blumige Note. Im Nachklang schwingt eine angenehme Süße mit.

Wie lange kann Riesling gelagert werden?

Der Riesling ist sehr gut lagerfähig. Die besten Weine lassen sich ohne Probleme 15 Jahre aufbewahren. Bei Süßweinen von hoher Qualität ist auch eine längere Lagerzeit möglich. 

Wozu passt Riesling?

Riesling kann zu den verschiedensten Gerichten gereicht werden. Sehr gut harmoniert er mit würzigen, asiatischen Speisen. Die Süße und Säure verstehen es, die Schärfe des Essens zu mildern. Trockene Rieslinge passen sehr gut zu Sushi oder Salat. Edelsüße Varianten kommen zu Geflügel, scharfen Currys oder einer Käseplatte ins Glas.