Weinmerkmale
Aromen
Geruch
Geschmack
Details zu
Silvaner trocken
Diese Spätlese ist Jahrgang 2021. Der Silvaner stammt aus alten Reben unserer Steillage, dem klimatisch begünstigten Ofental und wird ganz klassisch im Bocksbeutel ausgebaut. Der Ausbau im Holzfass ist bei diesem trockenen Silvaner aus der Lage Hammelburger Heroldsberg unverkennbar. Der holzige Geruch steigt bereits in die Nase. Auch optisch ist der komplette Ausbau im Holzfass nicht zu übersehen. Der Wein ist intensiver in der Farbe. Unser kräftigster Silvaner bringt etwa 13 Volumenprozente Alkohol mit. Die Reben reifen auf der Lage Hammelburger Heroldsberg an alten Weinstöcken in Steillage. Servieren Sie diesen Wein zu hellem Fleisch, welches kräftig gebraten wurde und Röstaromen freisetzt. Sehr gut passen würde eine Barbecue-Soße.
Silvaner trocken Reserve – Spätlese trifft Bocksbeutel
Der Silvaner fühlt sich in Franken wohl
In Deutschland ist der Anbau von Silvaner in den letzten Jahren zurückgegangen. Ganz anders in Franken: Hier bleiben die Zahlen stabil und der Silvaner gewinnt mehr und mehr an Bedeutung und stemmt sich damit gegen einen deutschlandweiten Trend. Die Anbaufläche in Franken beträgt etwa 1.577 Hektar und nimmt damit circa ein Viertel der deutschlandweiten Silvaner-Rebfläche ein.
Die Trauben werden mittelgroß und wachsen kompakt. Die gelb-grünen Beeren reifen mittelspät, besitzen eine feste Haut und schmecken süß und fruchtig. Im Jahre 1659 wurden die ersten Silvanerreben in Castell in Unterfranken angepflanzt. 1665 ließ Abt Alberich Degen die Trauben in Würzburg anbauen. In der Pfalz war der Silvaner unter den Bezeichnungen Österreicher oder Frankenriesling bekannt. Um 1950 lieferte der Silvaner deutschlandweit den meisten Ertrag.
Silvaner Trocken Reserve – ein Wein für besondere Gelegenheiten
Reserve-Weine liegen den Winzern besonders am Herzen. Es handelt sich um hochwertige Weine, die lange reifen. In den einzelnen Ländern gibt es unterschiedliche Vorgaben. In Portugal oder Spanien gibt es gesetzliche Richtlinien für die Reifezeit. So muss ein spanischer Reserve-Wein drei Jahre reifen und davon mindestens ein Jahr im Holzfass verbringen. In Deutschland gibt es weniger strenge Gesetze. Erlaubt ist die Bezeichnung seit 2008. Allgemein werden Weine, die länger gelagert wurden, als Reserve bezeichnet.
Wie schmeckt ein Silvaner?
Der Silvaner bringt ein dezentes Fruchtaroma mit. Bleibt es ausreichend feucht, können auf Muschelkalk oder Keuper angebaute Reben einen besonders fruchtigen Wein hervorbringen. Ist der Boden schwer, gewinnt auch der Wein an Tiefe.
Einen trockenen Silvaner können Sie zu hellem Fleisch und Fisch auftischen. Die ausgeglichene Säure macht den Wein besonders gut bekömmlich. Edelsüße Auslesen können auch als Aperitif ins Glas kommen.
Silvaner trocken Reserve bei Ruppert probieren
Gönnen Sie sich einen Wein, der typisch für Franken ist und aus einem traditionsreichen Weingut kommt. Uns liegt Frankenwein besonders am Herzen. Deshalb haben wir unseren Silvaner Trocken Reserve im Bocksbeutel abgefüllt. Öffnen Sie die Flasche, können Sie den Ausbau des Weines im Holzfass riechen. Auch an der intensiven Farbe erkennen Sie einen Wein, der mit Reife und Charakter zu überzeugen weiß. Unser Silvaner ist kräftig im Geschmack und passt zu vielen Gerichten. Servieren Sie unseren Silvaner Trocken Reserve zu gebratenem Fleisch und lassen Sie den Rebensaft mit den Röstaromen konkurrieren. Ein besonderer Wein wartet auf seinen großen Auftritt. Schenken Sie sich gerne ein!
Wissenswertes
Fragen & Antworten rund um Silvaner trocken Reserve
Was ist über die Geschichte des Silvaners bekannt?
Beim Silvaner handelt es sich um eine sehr alte Rebsorte, deren Ursprung im alpinen Raum zu finden ist. Genetische Untersuchungen haben ergeben, dass die Silvaner-Traube aus einer Kreuzung aus der Traminer-Rebe und „Österreichisch Weiß“ entstanden ist. Daher wird der Silvaner auch manchmal „Österreicher“ genannt. Die Rebe hat sich von Castell in Franken ausgebreitet und war bis in die 1970er Jahre die meistgepflanzte Rebsorte.
Wo wird Silvaner angebaut?
Der Silvaner ist bis heute eine der wichtigsten Weißweinsorten. In Franken und Rheinhessen ist die Rebsorte am populärsten. Diese beiden Anbaugebiete teilen sich 75 Prozent der deutschen Gesamtproduktion. Silvaner wird auch im Elsass, in Südtirol oder in der Schweiz angebaut.
Wie kam die Rebsorte zu ihrem Namen?
Der Name lieferte in früherer Zeit viel Diskussionsstoff. So wurde vermutet, die Rebe stamme aus Transsilvanien oder Mittelasien, wo es eine Stadt namens Silvan gibt. Tatsächlich kommt die Rebe aus Österreich. In Deutschland wurden die ersten Rebstöcke im 17. Jahrhundert kultiviert. Vermutlich lässt sich die Namensherkunft auf das lateinische Wort „silva“ für Wald zurückführen.
Was ist charakteristisch für einen Silvaner trocken Reserve?
Der Silvaner präsentiert sich besonders facettenreich. Charakter und Geschmack orientieren sich stark an der Lage des Weinbaugebietes und den dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen. Der Silvaner schmeckt leicht fruchtig bis erdig und besitzt Aromen von Stachelbeeren, Kräutern und frischem Heu. Als Reserve werden Weine bezeichnet, die über längere Zeit gelagert wurden.
Wozu passt ein Silvaner trocken Reserve?
Der klassische Partner zum Silvaner ist mit Spargelgerichten gefunden. Auch mit Geflügel, Fischgerichten oder Salaten kann der Silvaner gut harmonieren. Silvaner kann auch zu einem deftigen Braten aufgetischt werden und passt gut zu Gerichten der mediterranen Küche.
